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Angriff auf die geplante Hundeverordnung des Gesundheitsministeriums!

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Angriff auf die geplante Hundeverordnung des Gesundheitsministeriums!

1. Österreichisches Therapiezentrum für Problemhunde - ÖRV Langenzersdorf nähe Korneuburg www.top-dog.at
Veröffentlicht in Hundeausbildung · Freitag 06 Mär 2026 · Lesezeit 2:00
Angriff auf die geplante Hundeverordnung des Gesundheitsministeriums!



Die aktuelle Presseaussendung mehrerer Tierschutzorganisationen zeigt ein bekanntes Muster.

Jene Akteure, die maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass in Österreich der Gebrauchshundesport und damit die Abteilung C politisch mit einer "R(a)uchbaren Verordnung unter Druck geraten ist, eröffnen nun die nächste Front.

Diesmal richtet sich der Angriff nicht gegen eine Sportdisziplin, sondern indirekt gegen die breite Hundehaltung selbst.
Auffällig ist, dass ausgerechnet jene Organisationen, die in den vergangenen Jahren massiv gegen den Gebrauchshundesport mobilisiert haben, nun eine sachlich durchaus sinnvolle Initiative kritisieren: die Einführung eines verpflichtenden bundesweiten Sachkundenachweises für Hundehalterinnen und Hundehalter.

Grundsätzlich ist es ein richtiger Schritt, dass Menschen, die ein Tier halten möchten, grundlegende Kenntnisse über Haltung, Verhalten und Verantwortung erwerben müssen.

Der scharfe Protest richtet sich jedoch nicht gegen das Ziel der Verordnung, sondern gegen deren Offenheit.

Offensichtlich soll verhindert werden, dass praktische Erfahrung aus der realen Hundearbeit als Qualifikation anerkannt wird. Stattdessen wird gefordert, dass ausschließlich ein eng definierter Kreis von „tierschutzqualifizierten Hundetrainern“ – also ein von wenigen Institutionen kontrolliertes System – diese Kurse durchführen darf.
Damit entsteht der Eindruck, dass es weniger um Tierschutz als um Deutungshoheit und strukturelle Kontrolle über das gesamte Feld der Hundeausbildung geht.

Wer den Gebrauchshundesport bekämpft hat und nun versucht, über Sachkunderegeln den Zugang zur Hundeausbildung zu monopolisieren, verfolgt offensichtlich eine langfristige Strategie: Schritt für Schritt Einfluss auf alle Bereiche der Hundehaltung zu nehmen.

Gerade deshalb ist Vorsicht geboten. Österreich braucht sachliche, praktikable Regelungen für Hundehaltung und Ausbildung.

Was es nicht braucht, sind ideologisch motivierte Kampagnen, die unter dem Schlagwort „Tierschutz“ versuchen, funktionierende Strukturen der Hundearbeit, der Ausbildung und letztlich der verantwortungsvollen Hundehaltung zu verdrängen.

Die Diskussion über Sachkunde darf nicht zum nächsten politischen Werkzeug werden, um Teile der Hundeszene auszuschließen oder zu delegitimieren.

Wer ernsthaft am Wohl von Mensch und Hund interessiert ist, sollte auf Fachwissen, Erfahrung und Vielfalt in der Ausbildung setzen – und nicht auf ideologische Monopolstrukturen.


Mfg Sticha Georg

@Highlight Ulrike Königsberger-Ludwig Korinna Schumann SPÖ oe24.at ÖVP-Parlamentsklub Die Presse Heute oe24.tv KURIER
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